Die „neue“ Normalität nach dem Corona-Lockdown nimmt langsam Gestalt an. Social Distancing ist weiterhin ein Muss, die Käufer kehren langsam in die Geschäfte zurück und die Unternehmen wagen die ersten vorsichtigen Schritte in Richtung Normalität. Die Pandemie hat zweifellos unser aller Routine durcheinander gebracht. Vor allem die stationären Geschäfte und andere physische Verkaufsstellen hat es hart getroffen. Zunehmend werden sie durch E-Commerce und App-basierte Transaktionen ersetzt. So sind etwa Online-Verkäufe deutlich in die Höhe geschnellt.

Unabhängig davon, ob Sie ein B2C- oder ein B2B-Unternehmen sind, können Sie sicher sein, dass Ihre Kunden und Interessenten nicht nur mit E-Commerce, sondern auch mit sozialen Medien vertraut sind. Über die verschiedenen Social-Media-Kanäle können Sie deshalb einen großen Pool potenzieller Kunden erreichen.

Erste Schritte

Wenn Sie als Unternehmen die ersten Schritte in der Social-Media-Welt machen, gilt es zuerst zu untersuchen, welche sozialen Plattformen Ihre (potenziellen) Kunden nutzen. Kurz gesagt, Sie müssen eine Strategie entwickeln, die zu Ihrer demografischen und branchenspezifischen Zielgruppe passt. Egal, ob Sie es vorziehen, sich dabei helfen zu lassen oder das Heft selbst in die Hand zu nehmen: Eine gründliche Recherche ist unerlässlich. Identifizieren Sie die Art von Inhalten, die Sie produzieren müssen und denken Sie daran: Content is king. Denn die richtigen Themen und Inhalte bringen die Kunden durch Ihre „virtuelle Tür“ und entscheidet darüber, wie Kunden Ihr Unternehmen wahrnehmen und bewerten.

Die Kanäle
  • TikTok: Wenn Ihr Publikum jung ist, also zur Generation Z gehört, die den meisten Definitionen zufolge zwischen 1995 und 2012 geboren wurde, ist TikTok die Plattform der Wahl. Bei TikTok geht es um kurze Videos, die nur wenige Sekunden dauern. Ein Unternehmen kann auf TikTok erfolgreich sein, solange seine Videos authentisch sind. Sie sollten es auf jeden Fall vermeiden, unbedingt  „cool“ sein zu wollen.
  • Instagram und YouTube: Wenn Millennials – also Menschen im Alter von 26 bis 40 Jahren – Ihre Zielgruppe sind, sind Instagram und YouTube die idealen Plattformen. Die Bandbreite an Inhalten ist riesig, als Format besonders geeignet sind Videos. Selbst wenn Sie der Meinung sind, dass Ihr Unternehmen für diese Plattformen nicht geeignet ist, überlegen Sie es sich noch einmal. Beispielsweise wurde ein Video, das eine Industrieanlage zeigt, die von Plastikpuppen bis zu alten Telefonen alles zerkleinert, millionenfach angesehen. Die Chancen stehen also gut, dass Ihr Unternehmen in den sozialen Netzwerken gut ankommt, selbst wenn Sie ein Hersteller von Schrauben oder Dichtungen sind.
  • Instagram Live und Facebook Live: Für diese Formate nutzen Sie Ihre Smartphone-Kamera zur Übertragung von Echtzeit-Videos. Ein kleines Unternehmen kann etwa mit Influencern zusammenarbeiten oder Gäste einladen, die für ihre Branche relevant sind, um wertvolle Informationen zu liefern. Auch Live-Vorträge, in denen Kunden Neues über Ihr Unternehmen erfahren, können hier sinnvoll sein.
  • Facebook: Wenn Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung ältere Erwachsene anspricht, dann ist Facebook perfekt. Eine der am stärksten wachsenden demografischen Gruppen auf Facebook sind Personen über 55 Jahre. Ältere Erwachsene teilen Dinge vor allem dann, wenn sie diese für wertvoll halten. Links zu Blogs mit konkreten Vorteilen Ihrer Leistungen funktionieren auf Facebook oft sehr gut.
Ein Tipp: Wenn Sie sich für die Kanäle entschieden haben, die zu Ihrem Unternehmen passen, machen Sie in Ihrer Kommunikation darauf aufmerksam. Teilen Sie überall wo es möglich und sinnvoll ist die Links zu Ihren Profilen und laden Sie Ihre (potenziellen) Kunden ein, Ihnen zu folgen und Ihre Inhalte anzuschauen. Ein Link sollte die Leser bzw. Kunden direkt zu Ihrem jeweiligen Social-Media-Kanal führen.

Analyse und Messung

Einer der großen Vorteile von Social Media ist die Transparenz. Sie können die Anzahl der Besucher messen und sehen, wie viele „Likes“ Sie erhalten. Dies wiederum gibt Aufschluss darüber, welche Inhalte am beliebtesten sind und was Sie dementsprechend posten sollten. Zudem gibt es viele Möglichkeiten, den Return-on-Invest (ROI) in sozialen Medien zu messen. Einige der wichtigsten Leistungsindikatoren sind das Follower-Wachstum, der Website-Traffic durch angepasste Links, Promo-Codes für den Verkauf, Abonnenten von Newslettern, Kunden, die Formulare ausfüllen, um Musterprodukte zu erhalten, und so weiter.

Der Wert von Fachwissen

Für viele Kleinunternehmer, die unter großem Zeitdruck stehen, ist das eine Menge zu tun. Und oft fehlen die zeitlichen Ressourcen, um diese Aufgaben gut zu erledigen. Es kann deshalb sein, dass externe Unterstützung erforderlich ist. Das muss nicht unbedingt teuer sein. Es gibt viele Agenturen, die sich in der Welt der sozialen Medien bestens auskennen und alle oben genannten Aufgaben übernehmen können.

Eine Welt der mobilen Kommunikation

Smartphones verfügen über eine unglaubliche Rechenleistung, was den ständigen Zugriff auf die verschiedensten Arten von Anwendungen – einschließlich soziale Medien – ermöglicht. Das bedeutet, dass Sie Ihre Social-Media-Kampagne auch von unterwegs im Auge behalten und bespielen können. Wenn Sie ein interessantes Event durchgeführt oder ein neues Produkt oder eine neue Dienstleistung auf den Markt gebracht haben und Ihre (potenziellen) Kunden darüber informieren möchten, können Sie entsprechende Inhalte zu jeder Tages- und Nachtzeit und von jedem Ort aus veröffentlichen.

Das Bedürfnis nach Schutz

Wer auf Social Media unterwegs ist, sollte die Sicherheit im Internet keinesfalls vernachlässigen. Gerade die Coronakrise hat gezeigt, wie verwundbar Unternehmen bei Cyberangriffen sind. Leider sind vor allem viele kleine Unternehmen hier noch zu unbedarft, weil sie glauben, dass sie ohnehin zu klein sind, um für Hacker attraktiv zu sein. Oder sie sind der Meinung, Cybersecurity-Maßnahmen seien für sie zu komplex und teuer. Nichts davon ist wahr. So können etwa BullGuard VPN und BullGuard Small Office Security den Schutz bieten, den kleine Unternehmen benötigen – und das deutlich günstiger als vielleicht gedacht.

Eine einzige Lizenz für BullGuard VPN schützt zum Beispiel bis zu sechs Geräte und kostet monatlich nur wenige Euro. Ein VPN ist für die Sicherung von Verbindungen zwischen einem Gerät und dem Unternehmensnetzwerk unerlässlich. BullGuard Small Office Security ist eine einfach zu verwaltende Plattform, die alle Geräte, egal ob Smartphones oder Desktop-PCs, vor Malware-Bedrohungen wie Ransomware und Phishing-E-Mails schützt. Speziell für kleine Unternehmen entwickelt, werden alle Geräte über ein zentralisiertes Cloud-Dashboard verwaltet. Die Lösung beinhaltet einen progressiven Schutz wie etwa maschinelles Lernen, um auch die neuesten Bedrohungen zu erkennen und zu blockieren.

Wenn Sie diese Tipps beachten, wird sich Ihr Social-Media-Erfolg zwar nicht über Nacht, aber doch schon sehr bald einstellen. Ihre Strategie sollten Sie dabei sehr langfristig und nicht nur für wenige Monate anlegen. Das mag erst einmal lange erscheinen, aber wenn Sie damit erfolgreich sind, werden Sie froh sein, diesen Schritt gewagt zu haben.