In den Ferien, nach der Schule oder am Wochenende zieht es viele Kinder ins Internet. Warum? Ganz einfach: Es macht Spaß. Kinder können dort mit ihren Freundinnen und Freunden abhängen, Spiele spielen oder Videos ansehen. Die Verwaltung der Online-Aktivitäten von Kindern kann für Eltern oder andere Betreuer eine Herausforderung sein. Es gibt hier nicht die EINE richtige Lösung. Denn jede Situation ist einzigartig. Und so können nur Eltern selbst wissen, was am besten für ihre Kinder ist.

Natürlich kann man erst einmal behaupten, dass Eltern ihren Kindern alternative Aktivitäten zum Internet anbieten sollten. Doch gerade wenn man berufstätig oder alleinerziehend ist, ist das nicht immer so leicht. Zumindest ist es relativ einfach, Kinder zu schützen, wenn diese online unterwegs sind. Eltern müssen dafür nur ein paar wenige Maßnahmen ergreifen.

Kindersicherung

Im ersten Schritt kann Kontrolle nützlich sein. Sie können die Aktivitäten Ihres Kindes aus der Ferne überwachen und gegebenenfalls eingreifen, wenn Ihr Kind online ist. Wenn Sie beispielsweise von zu Hause aus arbeiten, können Sie auf die Kindersicherung Ihres Browsers zurückgreifen.

Mithilfe der Kindersicherung können Sie die Zeit, die Ihr Kind online sein darf, begrenzen. Der Internetzugang wird dann automatisch gesperrt, wenn das Zeitlimit erreicht ist. Zudem können Sie Anwendungen und Webseiten sperren, sodass Ihr Kind zum Beispiel nicht auf bösartige oder unangemessene Inhalte stößt.

Natürlich ist die Kindersicherung kein Allheilmittel für alle Online-Probleme. Aber sie ist ein nützliches Mittel, um zu verhindern, dass Kinder mit Inhalten in Berührung kommen, die schädlich für sie sein könnten.

Antivirus-Programme

Mithilfe einer Antivirus-Software können Sie sich gegen Viren schützen, die sich auf Webseiten verstecken, die Ihre Kinder möglicherweise besuchen. Angreifer nutzen diese gängige Methode, um Malware wie Spyware oder Trojaner zu verbreiten, die private Informationen ausspähen, indem sie zum Beispiel Tastatureingaben aufzeichnen und die Informationen an einen von Hackern kontrollierten Server senden.

Antivirus-Programme sind zudem wichtig, um Ransomware zu stoppen. Diese besonders bösartige Bedrohung hat seit Corona ein echtes Comeback erlebt. Auch wenn die meisten Ziele Unternehmen und Organisationen sind, sollten Sie hier kein Risiko für sich und Ihre Kinder eingehen.

Ob Kindersicherung oder Antivirus-Programm – allein diese beiden Maßnahmen bieten Ihren Kindern einen bedeutenden Schutz. Nicht selten umfassen Antivirus-Programme auch eine Kindersicherung, sodass es einfach ist, beide Schritte auf einmal umzusetzen. BullGuard Premium Protection bietet zum Beispiel eine benutzerfreundliche Kindersicherung wie auch einen Identitätsschutz, damit Eltern sensible Daten wir die Kreditkartennummer schützen können. Dazu kommt ein Virenschutz, der auch dynamisches maschinelles Lernen umfasst. Dieses überwacht kontinuierlich alles, was auf einem Gerät geschieht, und ermöglicht die Echtzeit-Erkennung und Blockierung von Malware, bevor letztere Schaden anrichten kann.

Die Kinder aufklären

Einer der Vorteile von heutigen Lehrplänen ist, dass Kinder in der Schule auch über Online-Gefahren aufgeklärt werden. Auch sind Schulen meist sehr streng, wenn es um Online-Mobbing unter Schülerinnen und Schülern geht. Auf diese Weise erhalten Kinder bereits in jungen Jahren ein gutes Allgemeinwissen über Gefahren im Internet.

Dennoch kann es nicht schaden, wenn Eltern und andere Betreuer die Botschaften der Schule weiter verstärken. Eine der Herausforderungen besteht zum Beispiel darin, dass die Online-Welt für Kinder heutzutage so selbstverständlich ist. Dies kann zu blinden Flecken führen, wenn es um das Bewusstsein für Online-Gefahren geht. Eltern und Betreuer können hier eingreifen – und noch mehr Aufmerksamkeit auf das Thema lenken.

Wie Sie sicherlich wissen, brauchen Kinder Raum zum Lernen und Wachsen. Zu strenge Kontrolle kann damit auch nach hinten losgehen. Der beste Weg ist daher, die natürliche Neugier von Kindern wie auch Ihr Wissen, Ihre Erfahrungen und Ihr Verständnis zu nutzen, um ihnen den rechten Weg zu zeigen. Sprechen Sie mit Ihren Kindern über folgende Punkte:
  • Kinder müssen wissen, dass manche Leute online nicht die sind, für die sie sich ausgeben. Sie sollten daher stets vorsichtig sein und niemals persönliche Informationen wie Alter, Wohnort oder Login-Daten preisgeben. Auch sollten sie fremden Personen nie verraten, ob Eltern oder Betreuer aktuell zuhause anwesend sind.
  • Auch Chat-Räume und private Nachrichtenforen, wie sie zum Beispiel bei Multiplayer-Online-Spielen verwendet werden, können eine Anlaufstelle für Cyberkriminelle sein. Die Verbrecher verstecken sich hinter Online-Profilen in den Spielen, um Kinder dazu zu verleiten, persönliche Daten preiszugeben. Letzteres kann dann zu Identitätsdiebstahl und Betrug führen.
  • Darüber hinaus müssen Kinder verstehen, dass alles, was sie im Internet sagen, zeigen oder mit anderen teilen, für immer dort sichtbar bleiben kann. Denn wenn sie ein Bild, eine Nachricht oder eine andere Datei an jemanden senden, hat diese Person die Möglichkeit, diese auf einem Gerät oder einem Online-Dienst zu speichern und abzulegen. Dort können die Dateien dann für lange Zeit liegen bleiben.
Aufklärung, Bewusstsein für Sicherheitsrisiken sowie eine umfängliche Antivirus-Software samt Kindersicherung sind daher entscheidend, um Ihre Kinder vor Gefahren im Internet zu schützen.